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Chronik der Ortsgruppe


Eine Chronik über die Gründung und die Geschichte der Ortsgruppe Elsdorf steht zur Verfügung und wird jährlich fortgeschrieben.
Sie wurde im Wesentlichen durch die Hilfe von Mathias Schiffer - er war 1949 Gründer und bis 1964 Vorsitzender der Ortsgruppe - ermöglicht.
Ihm gehört unser Dank und Anerkennung.
Bei Interesse klicken Sie bitte auf Bestellformular füllen das angefügte Formular aus und ein Exemplar der Chronik wird Ihnen kostenlos zugestellt.

 

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Chronik im PDF-Format

 

 

 

12. August 2011

IG BCE Ortsgruppe Elsdorf

informierte sich im Kraftwerk

 

Auf Einladung des Betriebsrates besuchte der Vorstand das RWE Kraftwerk Niederaußem. Hier ging es besonders um die bevorstehenden Verhandlungen der Stadt Elsdorf mit der RWE AG zur Verlängerung der Konzessionsverträge.

 

Nach kurzer Begrüßung durch Harald Könen (Vorsitzender des Betriebsrates) übernahm Herr van Eyk die weitere Führung durch das Kraftwerk. Einen Überblick über die Steigerung des Wirkungsgrades und der CO2 Reduzierung gab es im Innovationszentrum. Im Anschluss an diese sehr interessanten Informationen ging es in den Leitstand des BOA Kraftwerkes. Auf einer Vielzahl von Monitoren und Kontrollbildschirmen steuern und überwachen wenige Mitarbeiter den kompletten Ablauf der riesigen Anlage. An einem Maßstabgerechten Modell wurde der Aufbau des BOA Kraftwerkes erklärt. Beim Betreten der großen Generatorhalle vibrierte der Boden unter den Füßen und man spürte die Energie die hier erzeugt wird. Auf einer Höhe von 162 m im Kessel-haus konnten wir uns von der „hängenden Konstruktion“ die zuvor am Modell gezeigt wurde des Kraftwerkes überzeugen. Einen Eindrucksvollen Rundblick hatte man von der Aussichtsplattform des Kraftwerkes.

 

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Nach diesen Informationen über den Aufbau eines Kraftwerkes wurde in lebhaften Gesprächen über die Vor- und Nachteile der zur Verlängerung anstehenden Konzessionsverträge diskutiert. Aufbauend auf die Stellungnahme der IG BCE Elsdorf von November 2010 kamen bei den Teil-nehmern viele Fragen auf, die es zu lösen gab. So stellte sich unter anderem die Frage wie die Kommunen bei einem Ausstieg der Verträge mit dem Anbieter RWE die Stromnetze übernehmen können und wie die Finanzierung erfolgen soll. Diese Bedenken hat die Ortsgruppe Elsdorf den Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der betroffenen Kommunen im Nordkreis schon frühzeitig zur Verfügung gestellt und darum gebeten diese Bedenken in die Planungen und Verhandlungen einzubeziehen.

 

An den Beispielen der Städte Dorsten und Pulheim ist deutlich erkennbar, dass die Gründung von Stadtwerken bzw. Netzgesellschaften mit hohem finanziellem Aufwand verbunden ist und nicht den erhofften Geldsegen für die Verantwortlichen bringt.

 

So können sehr schnell aus den sich in den Augen der Bürgermeister blinkenden Dollarzeichen - Tränen der Enttäuschung werden.

 

Die beauftragten Beraterstäbe haben ein Interesse daran Geld zu verdienen und sehen natürlich alles in bester Ordnung und für die Kommunen keinerlei Risiken.

 

Wenn die Stadtwerke keine Gewinne erzielen, darf auch keine Konzessionsabgabe mehr gezahlt werden. In Bonn musste die Stadt rund 8 Mio. € an KA zur Stützung der eigenen Stadtwerke in diese zurück fließen lassen.

Die Stadtwerke Saarbrücken haben sich als unwirtschaftlich erwiesen. In jüngster Vergangenheit kehrten die Kommunen zunehmend zu den großen Flächenversorgern zurück.

 

4200 Bergheimer und ihre Familien haben ihr Auskommen durch RWE. 170 Arbeitsplätze sind direkt vom Strom- und Gasnetze abhängig.

 

Jährlich fließen rund 300 Millionen Euro an Löhnen, Gehältern, Gewerbesteuern und Konzessions-abgaben nach Bergheim.

 

Die komplette Stellungnahme der IG BCE Elsdorf finden Sie hier.

Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Ortsgruppe Elsdorf
webmaster@igbce-elsdorf.de